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Die Geschichte der Diamanten

Diamanten heute

Was den Diamanten wertvoll macht

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Elizabeth Taylor liebte sie. Marilyn Monroe ebenfalls. Holly Golightly bestaunte sie schon zum Frühstück – wenn auch nur im Schaufenster. Der römische Gelehrte Plinius der Ältere schrieb ihnen gar heilende Kräfte zu. Andere hingegen sehen in ihnen nur „ein Stück Kohle, das viel Ausdauer hatte“. Die Stars besitzen sie, Könige horteten sie, Diebe stahlen und stehlen sie im Rahmen teils spektakulärer Aktionen. Ernest Oppenheimer machte mit ihnen ein Vermögen - und unzählige Männer verlieren ihretwegen bis heute zumindest noch ein kleines, um ihrer Liebsten eine Freude zu machen.

Die Geschichte der Diamanten

Die Rede ist von Diamanten, den Königen unter den Edelsteinen. Vor über 2000 Jahren (genauer: etwa im vierten Jahrhundert vor Christus) wurden sie erstmals in Indien entdeckt, und schon damals war die Faszination groß. Dank der Alexanderzüge gelangten sie später auch in der römisch-griechischen Antike zu einiger Beliebtheit, wobei der Diamant zu diesem Zeitpunkt den Namen „Adamas“ (griechisch, „unbezwingbar“, spätlateinisch: „diamantem“) erhielt. Magische Kräfte schrieb man ihm zu, Plinius der Ältere (*23 n. Chr.) sagte ihm gar „den höchsten Wert nicht nur unter den Edelsteinen, sondern unter allen den Menschen bekannten Dingen“ nach. Und das, obwohl in der Antike nur Rohdiamanten bekannt waren – denn dass der Diamant seine eigentliche Schönheit durch den richtigen Schliff offenbart, entdeckte man erst einige Jahrhunderte später. Der heute bekannte Brillantschliff ist gerade einmal rund 100 Jahre jung.

Weniger jung und vor allem unvergänglich ist die Faszination, die der Diamant und die ihm eigene Brillanz, welche wiederum durch die zahlreichen inneren Lichtreflexionen entsteht, auf den Menschen ausübt. Die Geschichte des Diamanten wird flankiert von Weltenbummlern des Mittelalters, cleveren Unternehmern, Monarchen, Glücksrittern und zahllosen Mythen. Oder, um es mit den Worten des Schriftstellers Stefan Kanfer auszudrücken: „Diamanten sind schon immer viel mehr als bloße Edelsteine gewesen. Sie sind auf der Haut funkelnde Geschichte.“

diamonds2So verwundert es nicht, dass auch so mancher Diamant seine ganz eigene und mitunter atemberaubende Geschichte zu erzählen hat. Der berühmte Koh-i-Noor (persisch, „Berg des Lichts“) etwa beeindruckt nicht nur durch sein stattliches Gewicht von rund 110 Karat, sondern auch dank seiner bewegten Vita. Er ist vermutlich der einzige existierende Diamant, dessen Weg am längsten zurückverfolgt werden kann. Demnach sollen sich schon die Hindu-Götter der indischen Mythologie um ihn gezankt haben – das zumindest legen 5000 Jahre alte Sanskrit-Schriften nahe.

Gesichert hingegen ist, dass der Sultan von Delhi ihn 1304 dem Raja von Malwa entwendete. Rund vierhundert Jahre später fiel der Koh-i-Noor Nadir, dem Schah von Persien, in die Hände, wanderte nach dessen Tod in die Schatzkammer von Punjab und anschließend in den Besitz der britischen Ostindien-Kompanie. Erst im Jahre 1850 unternahm er dann eine seine vorerst letzte Reise nach Großbritannien, wo er Königin Victoria überreicht wurde. Ihre Nachfolgerinnen verwendeten den Koh-i-Noor in ihren Kronen, und heute kann er als Teil der britischen Kronjuwelen im Londoner Tower bestaunt werden.

Diamanten heute

Doch die Zeiten, in denen Diamanten lediglich Königen vorbehalten waren und ausschließlich royale Schatzkammern bereicherten, sind mittlerweile vorbei. Heute zieren sie nicht nur Kronen, sondern schmücken viele Frauen aus nahezu allen Kulturen und Teilen der Erde. Sie beflügeln die Phantasie von Schriftstellern, Musikern und Drehbuchautoren, schaffen es immer wieder in die Medien.

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Prunkdiamanten, die vorwiegend bei Sotheby’s oder Christie’s versteigert werden, erregen internationales Interesse. Diamanten-Museen auf der ganzen Welt ziehen jährlich tausende von Besuchern in ihren Bann. Im Antwerpener Diamantenviertel tummeln sich längst nicht nur Händler, sondern auch interessierte Touristen. Und nicht zuletzt: Vom Edelstein der Könige avancierte der Diamant auch zum besten Freund einer Frau, wie Marilyn Monroe 1953 betonte.

Gefunden wird der Diamant heute, im Gegensatz zu seinen prominenten Vertretern wie dem Koh-i-Noor, nicht mehr in Indien, sondern unter anderem in Russland, Südafrika, der Republik Kongo, Kanada, Australien und den Vereinigten Staaten. Genauso vielfältig wie sein mittlerweile bekanntes Farbspektrum, das nahezu alle Farben des Regenbogens umfasst, sind auch die Schliffarten, die in den heutigen Schleifzentren Antwerpen, Ramat Gan (Israel), New York und Surat (Indien) stetig weiterentwickelt und verfeinert werden.

Was den Diamanten wertvoll macht

Bevor der Diamant jedoch eine Frau schmückt, stellt sich eine besonders wichtige Frage: Woran erkennt man die Qualität eines Diamanten? Die Antwort darauf geben die „Vier Cs“, die zur Beurteilung der Güte unerlässlich sind. „Vier Cs“ – das bedeutet: Carat, Colour, Clarity, Cut, also Gewicht, Farbe, Klarheit und Schliff des Steins.

Zunächst wird das Gewicht eines Diamanten (wie das aller anderen Edelsteine auch) in Karat angegeben. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm – genauso übrigens wie die Samen des Johannisbrotbaums (lateinisch: Ceratonia siliqua), die ursprünglich als Wägeeinheit für Diamanten genutzt wurden und daher als Namensgeber für das Karat fungieren.

Doch Größe alleine sagt noch nichts über die Güte eines Diamanten aus. Entscheidend ist zudem die Farbe. Mit Ausnahme der farbigen Diamanten („fancy diamonds“) gilt für weiße beziehungsweise nahezu farblose Diamanten die folgende Klassifizierung:

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Je näher der Diamant also an das hochfeine Weiß (River) heranreicht, desto wertvoller ist er.

Ähnlich verhält es sich mit der Reinheit. Da Diamanten unter Hochdruck viele Kilometer unter der Erde entstehen, sind Mineraleinschlüsse die Regel. Bei Schmucksteinen sind die meisten Einschlüsse allerdings mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Zumeist gelingt dies nur unter dem Vergrößerungsglas. Nichtsdestotrotz bemisst sich der Wert eines Diamanten an seiner Reinheit. Hier gilt: je weniger Einschlüsse, umso kostbarer der Stein.

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Ebenso entscheidend ist auch der Schliff beziehungsweise die Schliffart eines Diamanten. Denn erst der richtige Schliff führt dazu, dass der Diamant das Maximum des aufgenommenen Lichts reflektiert. Den Schliff zu finden, der das Beste aus einem Rohdiamanten herausholt – das ist die Kunst, die ein geschulter Diamantenschleifer beherrscht.

diamonds3Der klassische Brillantschliff mit 58 Facetten verwandelt den Diamanten in einen Brillanten. Nicht weniger beliebt sind aber auch Diamanten im Princess-, Smaragd-, Marquise-, Navette- oder Herzschliff. Der richtige Schliff (rangierend von „very good“ bei hervorragender Brillanz und optimalen Proportionen bis hin zu „poor“ bei stark beeinträchtigter Brillanz) entscheidet, ob ein Diamant über lebhaftes Feuer verfügt oder eher leblos wirkt.

Insofern eignen sich Diamanten nicht nur als Schmucksteine, sondern auch als Wertanlage. Oder: als wohl schönste Wertanlage der Welt. Denn damals wie heute gilt: Diamanten, vor allem die besten, sind rar. Und was rar ist, ist gleichzeitig kostbar.

Der Diamant jedenfalls verliert niemals an Wert, genauso wenig wie an Faszination, Glanz und Schönheit.

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Auch hier lautet unsere Devise: Schmuckkauf ist und bleibt Vertrauenssache. Aus diesem Grund erhalten Sie zu jedem einzeln bestellten Diamanten ab einer Größe von 0,50 Karat ein Zertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts (GIA, IGI oder EGI). Dieses präsentieren wir Ihnen selbstverständlich schon vor einer eventuellen Bestellung.

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